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Werterhaltung des Kanalnetzes: Stadtwerke Dietzenbach investieren 1,2 Millionen Euro in die Kanalsanierung

Sanierungsarbeiten in mehreren Stadtgebieten – überwiegend grabenlos und mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungenanierung

Seit Mitte Juli sanieren die Stadtwerke Dietzenbach Kanalrohre und Schächte in mehreren Bereichen des Stadtgebiets. Schwerpunkte der Maßnahmen sind die Offenthaler Straße und der Hexenberg, die Rodgaustraße, der Aschaffenburger Weg sowie das Westend mit den Straßen Dreieichstraße, Frankfurter Straße, Kirchbornstraße, Westendstraße und Wiesenstraße. Mit der Kanalsanierung investieren die Stadtwerke rund 1,2 Millionen Euro in die Erhaltung der städtischen Abwasserinfrastruktur und den langfristigen Schutz des Grundwassers.

„Ein leistungsfähiges Kanalnetz ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine funktionierende kommunale Infrastruktur. Mit den Investitionen in die Kanalsanierung sichern wir den langfristigen Werterhalt unseres Netzes, schützen das Grundwasser und investieren verantwortungsvoll in die Zukunft unserer Stadt“, sagt Guido Schick, Geschäftsführer der Stadtwerke Dietzenbach.

Regelmäßige Sanierung sichert den Werterhalt

Grundlage der Maßnahmen sind turnusmäßige Kanalinspektionen mit modernster Kameratechnik sowie die daraus entwickelte Sanierungsplanung, die gemeinsam mit dem Darmstädter Ingenieurbüro BGS Wasser erstellt wurde. Ziel ist es, den baulichen Zustand des rund 140 Kilometer langen Kanalnetzes langfristig zu erhalten und die Dichtheit der Abwasseranlagen dauerhaft zu gewährleisten. Dies ist insbesondere aufgrund der Lage Dietzenbachs in den Trinkwasserschutzzonen IIIa und IIIb von großer Bedeutung. „Mit den regelmäßigen Zustandsbewertungen erkennen wir Schäden frühzeitig und können gezielt eingreifen. Die grabenlose Sanierung ermöglicht es uns, die Kanalisation wirtschaftlich und nachhaltig instand zu setzen und gleichzeitig die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten“, erläutert Tim Stanzel, Projektleiter Kanal in der Abteilung Abwasserentsorgung der Stadtwerke Dietzenbach.

Moderne Technik minimiert Eingriffe

Die Kanalsanierung erfolgt überwiegend in grabenloser Bauweise. Dabei kommen unter anderem Schlauchlining-Verfahren - bei denen ein neuer Rohrbelag im bestehenden Kanal eingebaut wird - sowie ferngesteuerte Roboter mit moderner Kamera- und Steuerungstechnik zum Einsatz. Schäden wie Risse, undichte Rohrverbindungen, Wurzeleinwüchse oder schadhafte Schächte können dadurch in den meisten Fällen ohne offene Baugruben behoben werden. Das verkürzt die Bauzeit, schont den Straßenraum und reduziert Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum. Für Bürgerinnen und Bürger kommt es daher nur vereinzelt zu leichten und zeitlich begrenzten Einschränkungen. Die Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich Anfang 2027 abgeschlossen.